BaFöG-Reform ab 01.08.2019

BaFöG-Reform ab 01.08.2019

Ab dem 01.08.2019 ist die BaFöG-Reform in Kraft getreten.

Mit der Reform soll die junge Generation bezüglich der Schul- und Hochschulausbildung gefördert werden. Konkret bedeutet dies, dass die Bedarfssätze des BaFöG in zwei Studien jeweils zum Schuljahres- bzw. Wintersemesterbeginn steigen. Der Förderungshöchstbetrag liegt damit bei 861,00 € statt bislang 735,00 €.

Da die Einkommensfreibeträge ebenfalls angehoben werden, sollen insgesamt mehr junge Menschen Anspruch auf Förderung haben.

Neben diesen Hauptaspekten bietet die Reform jedoch viele weitere Neuerungen und Anpassungen, die insgesamt Erleichterung schaffen. So besteht die Möglichkeit, die Förderungsdauer zu erhöhen für Auszubildende, die neben ihrer Vollzeitausbildung pflegebedürftige Angehörige pflegen. Auch bei den Kinderbetreuungszuschlägen oder den Kranken- und Pflegeversicherungszuschlägen haben sich Änderungen ergeben. Wichtig ist auch die Änderungen für den Bereich der Rückzahlungsmodalitäten der Leistungen. Auch hier ergeben sich positive Neuerungen. So wird den künftig Geförderten nach Zahlung von 77 Monatsraten eine darüber hinaus liegende Restschuld erlassen.

Hierzu startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Informationsoffensive, um über die Neuerungen und damit neuen Möglichkeiten zu informieren. Näheres können Sie hierzu unter https://www.bmbf.de/de/bafoeg-reform-welche-aenderungen-sind-geplant-7319.html nachlesen.