Das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV)

Das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV)

1. Kurze Geschichte des Dialogorientierten Serviceverfahrens

Vor Einführung des DoSV im WS 2012/2013 war die Bewerbung auf zulassungsbeschränkte Studiengänge wie Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, in die Lehramtsstudiengänge und viele andere Studiengänge nicht nur keine Freude, sondern eine quälende Last, da - mit Ausnahme der medizinischen Studiengänge und der Pharmazie - alle Studienplätze jeweils örtlich von den Hochschulen selbst vergeben wurden.

Um nicht leer auszugehen, mussten sich viele Studienbewerber bei einem Dutzend Hochschulen (oder mehr) bewerben und pokerten um den Wunschplatz. Sofern sie im Hauptverfahren keine Zulassung erhielten, warteten sie auf die Ergebnisse des – im Regelfall der zahlreichen - Nachrückverfahren - stets zwischen Hoffen und Bangen. Weil jedoch etliche Studienbewerber auf ihre Bewerbungen mehrere Angebote erhielten (sog. Mehrfachzulassungen), blockierten sie für eine gewisse Zeit Studienangebote für andere Bewerber, zumindest solange, bis durch Nicht-Einschreibung klar wurde, dass sie dieses Angebot nicht wahrnehmen wollen. Andere Studienbewerber schrieben sich zwar ein, machten aber nach wenigen Wochen diesen Platz wieder frei, weil sie ein neues, in ihren Augen besseres, Studienangebot von einer anderen Hochschule erhielten. Deren „alter“ - aufgegebener - Platz musste somit in einer oder gar mehreren Nachrückrunde erneut vergeben werden.

Wenn die Bewerber dann einen Platz erhielten, war es in der Regel zu spät, im konkreten Semester noch Leistungsscheine zu erwerben, denn ein oder zwei Monate nach Vorlesungsbeginn waren die zulässigen „Fehlzeiten“ längst überschritten und eine „regelmäßige Teilnahme“ konnte nicht mehr bescheinigt werden.

Diese Misere, die die Länder durch Herausnahme zahlreicher Studiengänge aus dem

Vergabesystem der früheren ZVS, jetzt hochschulstart.de, selbst verschuldet hatten, musste durch das DoSV beseitigt werden. Dies geschah dann mit zunehmendem Erfolg:

Der Betrieb des DoSV startete im SS 2013 mit 22 Angeboten, vor allem in diversen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, Soziale Arbeit und Rechtswissenschaften. Im Studienjahr 2017/2018 wurde im DoSV die Vergabe von Studienplätzen für über 1.000 Studiengänge an rund 130 Standorten koordiniert.

2. Der Ablauf des DoSV für Studiengänge mit örtlichem Numerus-clausus (Nc) 

Der Ablauf der Bewerbung und des Zulassungsverfahrens ist – leicht untertrieben – „nicht unkompliziert“,  jedenfalls gewöhnungsbedürftig.

2.1 Erste Registrierungs- und Bewerbungsmöglichkeiten

Im Portal im DoSV finden Sie ausführliche Informationen zur Registrierung und Bewerbung im DoSV und die Broschüre von hochschulstart.de: „Das Verfahren für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge (auch: Dialogorientiertes Serviceverfahren / DOSV)“ 

In unserem Beitrag finden Sie hilfreiche Informationen zu Studienangeboten und den

Phasen des Verfahrens, die im Wesentlichen auf den Angaben der Stiftung für

Hochschulzulassung (SfH – hochschulstart.de) aber auch auf eigenen Ermittlungen und Erfahrungen beruhen.

Negative Erfahrungen sind uns in den Jahren, in denen das Vergabesystem existiert, nicht bekannt geworden.

2.2 Die Aufgaben des DoSV 

Das DoSV unterstützt die Hochschulen bei ihren Zulassungsverfahren durch den Abgleich der Zulassungsangebote. Da mehr als die Hälfte der Studienangebote an deutschen Hochschulen zulassungsbeschränkt sind, haben die Studieninteressenten früher darauf – wie oben geschildert - mit einer Vielzahl von Bewerbungen an unterschiedliche Hochschulen reagiert.

Vor allem in zwei Punkten „revolutionierte“ das neue Verfahren die bisherige Art der Studienplatzvergabe:

Kernstück des neuen Verfahrens ist eine Datenbank, auf der die Wünsche der Bewerber und die Auswahlentscheidungen der Hochschulen miteinander vernetzt werden. Wie nunmehr Ihre Bewerbung um einen Studienplatz in einem örtlich zulassungsbeschränkten Studiengang aussieht, beschreiben wir Ihnen nachstehend auf der Basis der Informationen von hochschulstart.de.

2.3 Dem DoSV geht eine Vorbereitungsphase voran

Hier benennen die Hochschulen gegenüber hochschulstart.de die Studiengänge, mit denen sie am DoSV teilnehmen und legen den Umfang der Unterstützungsleistungen durch hochschulstart.de fest. Die Hochschulen können hochschulstart.de neben dem Abgleich von Zulassungsangeboten auch mit weiteren Serviceleistungen beauftragen, beispielsweise mit dem Versand von

Zulassungsbescheiden. Die aktuellen Studiengänge können Sie dem Bewerbungsportal von hochschulstart.de für die Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung unter „Studienangebote“ entnehmen; eine Registrierung ist hierfür nicht notwendig. hochschulstart.de empfiehlt in der Bewerbungsphase die regelmäßige Kontrolle des Angebots, da die Hochschulen jederzeit weitere Studiengänge in das Verfahren einstellen können. 

3. Das DOSV unterteilt sich in nachstehender Reihenfolge in

·         Bewerbungsphase

·         Koordinierungsphase 1

·         Entscheidungsphase

·         Koordinierungsphase 2

·         Clearingphase 1

·         Clearingphase 2

3.1 Es beginnt mit der Bewerbungsphase (Schritte 1 - 3) 

3.1.1 Schritt 1: Konto eröffnen

Ihre Bewerbung beginnt mit der Einrichtung eines Nutzerkontos über das Portal von

hochschulstart.de (Registrierung). Bitte beachten Sie, das im DOSV nur eine Registrierung zulässig ist. Bei Mehrfachregistrierungen werden die überzähligen Benutzerkonten von hochschulstart.de gelöscht, wodurch bereits bestehende Bewerbungen für den weiteren Bewerbungsablauf verloren gehen.

Für die Registrierung geben Sie ihre sogenannten Bewerberstammdaten (z.B. Name, Dresse, Geburtsdatum) und selbstgewählte Zugangsdaten an.

Um die Registrierung abzuschließen benötigen Sie einen Aktivierungslink. Diesen bekommen Sie von hochschulstart.de nach Eingabe Ihrer Bewerberdaten per E-Mail zugeschickt. Er muss innerhalb von 72 Stunden verwendet werden! Gegebenenfalls müssen Sie entsprechende Einstellungen am Spam-Filter Ihres E-Mail-Accounts vornehmen, damit dieser Aktivierungslink nicht verloren geht.

Bei der Registrierung im Bewerbungsportal bekommen Sie zwei Identifikationsnummern zugewiesen, die Sie jederzeit Ihrem Benutzerkonto entnehmen können. Dies sind die Bewerber-ID (BID) und die Bewerber-Authentifizierungs-Nummer) (BAN) die Sie für Ihre dezentralen Bewerbungen brauchen.

Je nach Vorgabe der Hochschule muss Ihre Bewerbung im Rahmen des DOSV nämlich entweder zentral oder dezentral erfolgen.

Zentral bedeutet direkt im Bewerbungsportal von hochschulstart.de. Dezentral dagegen ist die Bewerbung, wenn Sie über das Bewerbungsportal der Hochschule erfolgen muss. Im Falle der dezentralen Bewerbung finden Sie im Bewerbungsportal von hochschulstart.de beim angezeigten Studienangebot den entsprechenden Link, der Sie zum hochschuleigenen (dezentralen) Bewerbungsportal führt.

3.1.2 Schritt 2: Studienwünsche festlegen – derzeit maximal zwölf Studienwünsche

Sie müssen Ihre Studienwünsche nicht in einer "Online-Sitzung" eintragen.

Vielmehr können Sie ihre Wunschliste nach und nach zusammentragen. Maximal

zwölf Studienwünsche - damit ist jeweils eine Kombination aus Studienfach und

Studienort gemeint - können Sie nennen. Sollten Sie mehr als 12 Studienwünsche angeben, erhalten die überzähligen Bewerbungen den Status „inaktiv“ und nehmen nicht am Verfahren teil. Um diese überzähligen Bewerbungen zu aktivieren, müssen Sie aktive Bewerbungen innerhalb der Bewerbungsphase zurückziehen.

Das Wichtigste: Bei der Festlegung Ihrer Studienwünsche können Sie zwar schon eine Rangfolge (Priorisierung) festlegen, Sie müssen es aber noch nicht. Selbst wenn Sie schon eine Rangliste festgelegt haben, können Sie die Reihenfolge Ihrer Wünsche immer noch (bis wann: sogleich) ändern. Ihre Wünsche stehen zu diesem Zeitpunkt noch gleichberechtigt nebeneinander.

Erst zu einem späteren Zeitpunkt (Schritt 7) sollten Sie diese Entscheidung nachholen.

Die Reihenfolge der Studienwünsche hat keine Auswirkungen auf Ihre Zulassungschancen und wird den Hochschulen auch nicht bekanntgegeben. Sie ist aber wichtig, damit hochschulstart.de im Rahmen der Koordinierungsphase 2 Ihnen vorrangig den von Ihnen bevorzugten Studienplatz anbieten kann. Sollten Sie keine Entscheidung bis zum Abschluss der Entscheidungsphase (Schritt 7) treffen, wird hochschulstart.de ihre Studienwünsche anhand des Eingangsdatums der Bewerbung reihen (standardmäßige Priorisierung).

3.1.3 Schritt 3: Bewerbungsschluss beachten

Letzte Möglichkeit, die eigene Wunschliste zu ergänzen, ist wie bisher für ein Wintersemester der 15. Juli und für ein Sommersemester der 15. Januar. Denn dann sind die Bewerbungsphasen für das Wintersemester 15.04. bis 15.07. und für das Sommersemester 15.10. bis 15.01. abgeschlossen.

Achtung Falle: Innerhalb dieser Fristen können die Hochschulen selbständig den Beginn ihrer Bewerbungsphase festlegen und unterschiedliche Fristen für Alt- und Neuabiturienten setzen. Hier müssen Sie sich bei der jeweiligen Hochschule nach der aktuellen Frist erkundigen oder im Internet bei der konkreten Hochschule „forschen“.

3.2 Koordinierungsphase 1 (Schritte 4 – 6) 

3.2.1 Schritt 4: Aufmerksam bleiben

Wenn alle Bewerbungen eingegangen sind, gehen die Hochschulen daran, unter den

Bewerbern eine Rangliste aufzustellen. Sie nutzen dabei die Kriterien, die sie auch bisher in ihren örtlichen Auswahlverfahren angewandt haben. Gegebenenfalls fordern Hochschulen Unterlagen von Ihnen nach.

Voraussichtlich werden sich diese Kriterien erst zum SS 2020 ändern, da ja das Bundesverfassungsgericht den Ländern bis zum 31.12.2019 Frist gegeben hat, das Vergabesystem anzupassen. Dies wird nicht nur die medizinischen Studiengänge, sondern auch die Studiengänge mit örtlichem Vergabeverfahren betreffen.

Die Hochschulen können auch ihre Bewerber mit zusätzlichen Informationen über den Studiengang versorgen oder sie etwa zu Studieninformationstagen einladen, also mit Ihnen in einen Dialog eintreten.

Sie sollten sich regelmäßig über den aktuellen Stand Ihrer Bewerbungen informieren.

Dies bedeutet zum Beispiel, dass Sie entweder auf Ihren Urlaub verzichten oder Ihr IPad o.ä. mitnehmen. Auch wenn Sie nach Abschluss der Bewerbung nicht mehr reagieren, stellt das System zumindest sicher, dass Sie - sofern Sie für einen der von Ihnen genannten Studiengänge ein Zulassungsangebot bekommen könnten - mit einer Zulassung versorgt werden.

3.2.2 Schritt 5: Angebote verfolgen

Sobald die Hochschulen ihre Ranglisten aufgestellt haben, werden diese auf der Web-Plattform frei geschaltet. Das bedeutet, dass Sie genau erkennen können, ob die Hochschule Ihnen ein Studienangebot macht oder nicht.

Falls Sie nicht zu den Glücklichen gehören, finden Sie auf jeden Fall Informationen darüber, bis zu welchem Rangplatz eine Zulassung an dieser Hochschule erfolgt ist und auf welcher Rangposition Sie selbst sich befinden.

3.2.3 Schritt 6: Studienplatzangebot annehmen?

Sollten Sie ein oder mehrere Angebote erhalten, stehen Sie vor der Wahl, entweder ein Angebot anzunehmen oder die weitere Entwicklung abzuwarten. Ist unter Ihren Angeboten eines Ihrer Top-Favoriten, so könnte Ihre Entscheidung lauten: "Hier schreibe ich mich ein." Das müssen Sie dann durch einen entsprechenden Mausklick in Ihrem Konto auf der Web-Plattform kenntlich machen.

Wenn Sie sich für ein Angebot entschieden haben, ist die Studienplatzvergabe damit für Sie beendet. Auf allen anderen Ranglisten, auf den Sie noch geführt wurden, werden Sie automatisch nicht mehr berücksichtigt und eröffnen so anderen Interessenten neue Chancen auf einen Studienplatz.

Ist unter den bisherigen Angeboten aber noch nicht Ihr Wunsch-Ergebnis, könnte Ihre Entscheidung auch lauten: "Ich warte lieber noch ab." Es könnte ja sein, dass Sie auf der Rangliste Ihres absoluten Top-Wunsches noch weiter nach vorne rutschen, wenn sich Interessenten, die dort noch vor Ihnen auf der Rangliste stehen, für ein anderes Angebot entscheiden und damit Plätze wieder frei machen.

Um Ihnen Ihre Entscheidung zu erleichtern, ob es sinnvoll ist, noch weiter abzuwarten, finden Sie auf der Web-Plattform auch immer Angaben über Ihre aktuellen Rangpositionen.

Diese erste noch offene Phase der Studienplatzvergabe, in der Ihre Wünsche noch

gleichberechtigt nebeneinander stehen, dauert genau vier Wochen nach Bewerbungsschluss.

Das Verfahren bietet Ihnen also Transparenz.

3.3 Entscheidungsphase (Schritt 7): Prioritäten/Rangfolge festlegen

Jetzt geht es in die drei Tage dauernde Entscheidungsphase: In dieser Zeit können Sie entweder letztmalig eines Ihrer Angebote annehmen oder Sie sollten unter Ihren Studienwünschen eine verbindliche Reihenfolge (Priorisierung) festlegen. 

3.4 Koordinierungsphase 2 (Schritt 8): Ein Angebot

Aufgeteilt in drei Takte von jeweils drei Tagen Dauer wird Ihnen in den nächsten neun Tagen nämlich nur noch ein Angebot in Ihrem Web-Konto dargestellt, und zwar das, was in Ihrer Wunschliste am Weitesten vorn platziert ist (also entweder nach eigener Priorisierung oder standardmäßig).

Als Beispiel: Am Ende der "offenen" Phase der Studienplatzvergabe (Schritt 6) hatten

Sie drei Angebote vorliegen. Nachdem Sie Ihre endgültige Rangliste aufgestellt haben, befanden sich diese Angebote auf Platz 3, Platz 5 und Platz 9.

In der aktuellen Koordinierungsphase 2 des DOSV werden Ihre Angebote auf das derzeit Bestmögliche reduziert. Das bedeutet, von Ihren drei Angeboten wird Ihnen in Takt 1 nur noch das vorrangige Studienplatzangebot (=Platz 3) angezeigt. Die Studienplatzangebote Platz 5 und Platz 9 werden simultan anderen Studienplatzinteressenten zur Verfügung gestellt.

Für Sie steht erneut die Entscheidung an: Platz annehmen oder lieber noch abwarten? 

Entscheiden Sie sich per Mausklick für die Annahme des Angebots ist die Studienplatzvergabe für Sie erfolgreich abgeschlossen. Wollen Sie jedoch weiter abwarten, bleibt Ihnen das Studienplatzangebot Platz 3 aber auf jeden Fall erhalten.

In den nächsten drei Tagen wiederholt sich das Spiel. Sie erhalten wieder nur ein Angebot angezeigt. Das kann dasselbe wie in Takt 1 sein, es kann aber auch ein verbessertes Angebot beispielsweise von Ihrer Hochschule Nummer 2 sein. In diesem Fall würde Ihr Platz bei der Nummer 3 an jemand anderen gehen. Auch in Takt 2 haben Sie wieder die Wahl: Annehmen oder Abwarten? Entscheiden Sie sich für Abwarten, bleibt Ihnen das bisherige Angebot auf jeden Fall erhalten. Unter Umständen haben Sie jedoch noch die Chance, sich weiter zu verbessern. 

Erst im dritten Takt fällt dann die endgültige Entscheidung. Das zu diesem Zeitpunkt für Sie bestmögliche Angebot wird automatisch in eine Zulassung umgewandelt.

3.5 Clearingphase 1 und 2 (Schritt 9) 

Im abschließenden Clearingverfahren – es wird im DOSV zweimal durchgeführt -  wird auf noch freie Studienplätze hingewiesen, auf die sich noch unversorgte Studieninteressierte bewerben können. Die Vergabe der Plätze erfolgt per Los.

Das rund elf Tage dauernde Clearingverfahren wird die Studienplatzbörse ergänzen, die derzeit auf Studiengänge mit noch freien Kapazitäten verweist. Mitte September für ein Wintersemester und Mitte März für ein Sommersemester ist damit die Studienplatzvergabe beendet.

Wichtig: Sie können sich - auch unabhängig vom DOSV - bei beliebig vielen Hochschulen zu Clearingverfahren/Losverfahren anmelden, egal ob Sie Deutscher oder Ausländer sind, ob Sie eine deutsche oder ausländische Studienberechtigung besitzen. Es spielt auch keine Rolle, ob Sie sich zuvor bei hochschulstart.deoder den betreffenden Hochschulen um einen Studienplatz beworben haben oder nicht. 

Für die Anmeldung zu Losverfahren können Sie auch direkt mit den betreffenden Hochschulen Kontakt aufnehmen. In den meisten Fällen genügt eine formlose schriftliche Mitteilung. Einige Hochschulen haben auf ihren Internet-Seiten ein entsprechendes Online-Formular eingerichtet!

FAZIT 

Ihre aktive Rolle

Das DoSV ermöglicht Ihnen eine aktive Rolle während des gesamten Entscheidungszeitraums. Gestützt auf eine webbasierte Technik können Sie überall dort, wo Sie einen Internet-Zugang haben, den Verlauf Ihrer Bewerbung verfolgen. Sie können gegebenenfalls auf die Angebote der Hochschulen reagieren und online eine für Sie sinnvolle Entscheidung treffen. Das neue Verfahren optimiert die Realisierung Ihrer Studienwünsche. Mehrfachbewerbungen bleiben weiter möglich, mehrfache Zulassungen werden verhindert. Eine frühzeitige Festlegung der Reihenfolge Ihrer Studienwünsche ist nicht notwendig. 

Vorteile für die Hochschulen

Auch die Hochschulen profitieren vom Verfahren. Sie können sicher sein, dass

die Studienplätze in den örtlich zulassungsbeschränkten Fächern zügig und zuverlässig besetzt werden.

Die Koordination der örtlichen Zulassungsverfahren erfolgt unter Beachtung der Autonomie der Hochschulen. Der Abgleich der Zulassungsangebote vermeidet langwierige Nachrückverfahren.