Immer mehr Schüler fallen durchs Abitur

Immer mehr Schüler fallen durchs Abitur

Wir nehmen Bezug auf den gleichnamigen Artikel in FAZ.net vom 26.03.2019:

Immer mehr Personen erwerben die Fachhochschul- bzw. Hochschulreife. Nach Auskunft des Statistischen Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 055 vom 18.02.2019) lag die Quote für die Altersgruppe der 20 bis 24-jährigen im Jahr 2017 bei 53 %. Unter den 60 bis 64-jährigen verfügten nur 26 % über diese Qualifikation. Dies liegt vor allem auch daran, dass immer mehr Frauen sich qualifizieren.

Aber - darf man dem FAZ und der in Bezug genommenen Statistikauswertung der Deutschen Presse-Agentur glauben - ist die Quote der nicht bestandenen Prüfungen in den vergangenen Jahren nahezu stetig gestiegen.

So soll in 2009 die Quote der Durchfaller noch bei 2,39 % gelegen haben, in 2017 seien es aber bereits 3,78 % gewesen. Negativer Spitzenreiter sei das Land Mecklenburg-Vorpommern gewesen, wo der Wert bei bereits 7,14 % gelegen habe. Auch die FAZ sieht einen Grund für dieses unerfreuliche Ergebnis darin, dass immer mehr Menschen die Hochschulreife anstreben.

Diesem Negativum steht auf der anderen Seite, die immer häufiger vergeben Note 1 gegenüber. In 2017 soll schon jeder vierte Abiturient eine 1 vor dem Komma gehabt haben. Das wären 25 % die die höchste / beste Notenstufe belegen. Kein Wunder also, dass der bisherige Numerus clausus - zumindest in den medizinischen Studiengängen - angepasst werden muss.