Vier von zehn Studiengängen bleiben im WS 2017/2018 zulassungsbeschränkt – In Hamburg sogar 75% !!

Vier von zehn Studiengängen bleiben im WS 2017/2018 zulassungsbeschränkt – In Hamburg sogar 75% !! 

Im Bundesdurchschnitt sind 42,4 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer geringfügigen Steigerung um 0,9 Prozent. Dies zeigt eine Auswertung des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung, einer Gesellschaft der Bertelsmann-Stiftung). Den größten Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge gibt es demnach im Wintersemester 2017/18 in Hamburg mit 75,5 Prozent. Es folgen das Saarland, Berlin und Bremen mit jeweils rund 62 Prozent. Die niedrigste Numerus-Clausus-Quote gibt es in Mecklenburg-Vorpommern (20,1 Prozent).

Die drei medizinischen Fächer und die Pharmazie sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Dort gibt es das Vergabeverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de). Auf Fächerebene jenseits dieser Studiengänge gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Die Fächergruppe mit den höchsten Numerus-Clausus-Quoten bleibt die Gruppe der Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften mit gut 53 Prozent. In den Sprach- und Kulturwissenschaften können sich dagegen Studierende in rund 70 Prozent aller Studiengänge ohne zahlenmäßige Beschränkung einschreiben.

Auch innerhalb eines Bundeslandes unterscheiden sich die Numerus-Clausus-Quoten weiterhin zum Teil erheblich. Während in Nordrhein-Westfalen beispielsweise in Köln rund zwei Drittel der Studiengänge zulassungsbeschränkt sind, ist es in Dortmund nur rund ein Viertel.

Studiengänge an Universitäten sind weiterhin zu einem geringeren Anteil (41,2 Prozent) mit einem Numerus Clausus belegt als die an Fachhochschulen (46 Prozent). Bei den Bachelor- und Masterstudiengängen stellte das CHE in den vergangenen Jahren eine Angleichung der Quoten fest. Aktuell ist der Anteil der Zulassungsbeschränkungen im Bachelor mit 46 Prozent aber noch immer höher als im Master mit 39,9 Prozent.

Näheres zu dieser Untersuchung finden Sie unter:

http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2067&getCB=398&getLang=de