Was ändert sich voraussichtlich zum WS 2019/2020

Was ändert sich voraussichtlich zum WS 2019/2020 in der Humanmedizin, voraussichtlich aber auch in der Zahnmedizin

Abiturbestenquote:

Die Beschränkung auf 6 Studienorte wird entfallen. Ob – wie ohnehin geplant – auf 12 Studienorte erweitert wird oder jeder Bewerber sich in dieser Quote für alle Studienorte bewerben kann, ist offen.

Wartezeitquote

Die Wartezeitquote darf höchstens 20 % betragen.

Die Beschränkung auf 6 Studienorte wird auch in dieser Quote entfallen. 

Es ist zulässig, die Wartezeit zu begrenzen. Das BVerfG hat ausgeführt, dass 4 Jahre schon zu viel sind.

Bewerber mit 8 Semestern Wartezeit und mehr werden nicht mehr in der Wartezeitquote berücksichtigt und haben nur noch Chancen über die Abiturbestenquote oder im Auswahlverfahren der Hochschulen.

Der Anspruch nach langer Wartezeit – derzeit 14/15 Semester – zum Studium zugelassen fällt weg. 

Auswahlverfahren der Hochschulen

In dieser Quote wird die Beschränkung auf 6 Studienorte voraussichtlich beibehalten werden.

Die Abiturnote muss zukünftig auch in dieser Quote, wie in der Abiturbestenquote, je nachdem in welchem Bundesland sie erworben wurde, vergleichbar gewichtet werden.

Innerhalb des AdH-Verfahrens darf die Abiturnote nicht mehr das wichtigste Kriterium darstellen.Es muss neben dieser ein weiteres Kriterium, durch die die Eignung festgestellt werden kann, hinzukommen. Dies sind insbesondere Tests wie der TMS und der Ham-Nat, aber auch Auswahlgespräche. Diese müssen standardisiert und strukturiert sein.

Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung!